«Wir wohnen. Wir könnten nicht leben, wenn wir nicht wohnten. Wir wären unbehaust und schutzlos. Ausgesetzt einer Welt ohne Mitte. Unsere Wohnung ist die Weltmitte. Aus ihr stoßen wir in die Welt vor, um uns auf sie wieder zurückzuziehen. Von unserer Wohnung aus fordern wir die Welt heraus, und wir fliehen vor der Welt in unsere Wohnung. Die Welt ist die Umgebung unserer Wohnung. Unsere Wohnung ist das, was die Welt befestigt. Der Verkehr zwischen Wohnung und Welt ist Leben.»

Vilém Flusser: Dinge und Undinge.
Phänomenologische Skizzen, München 1993

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wohnlabor.

Verein zur Förderung des öffentlichen
Diskurs zum Thema Wohnen

Das wohnlabor versteht sich als Kollektiv, das sich mit aktuellen Herausforderungen und Potentialen des Thema Wohnens kritisch auseinandersetzt. Als Gruppe aus fünf Architekturschaffenden mit unterschiedlichen Expertisen und Interessen rund um das Thema Wohnen haben wir uns vor knapp zwei Jahren gefunden und im Frühling 2019 den Verein wohnlabor gegründet.

In unserer Arbeit wollen wir sowohl die vielfältigen Aspekte des Wohnens als auch die damit einhergehenden sozialen, gesamtgesellschaftlichen, städtebaulichen und ökologischen Auswirkungen miteinbeziehen. Unser Ziel als wohnlabor ist es, den Diskurs über derzeitige Wohnrealitäten und -alternativen anzuregen, sich mit Wohn- und damit Lebensqualität auseinanderzusetzen und ein Spektrum von Wohnformen aufzuzeigen und zu erweitern.

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das wohnlabor sind.

Anna Jäger, geb. 1992, BSc., Masterstudium Architektur an der Universität für angewandte Künste Wien

Jomo Ruderer, geb. 1989, BSc., Masterstudium Architektur an der TU Graz, Studienassistent am Institut für Entwerfen im Bestand und Denkmalpflege

Julia Fröhlich, geb. 1993, BSc., Masterstudium Architektur an der TU Graz

Martin Röck, geb. 1989, Dipl.-Ing., Univ.-Ass. TU Graz, Schwerpunkt «Ökobilanzierung»

Rebekka Hirschberg, geb. 1990, Dipl.-Ing., MAS -Studium gta, ETH Zürich, wissenschaftliche Assistentin an der University of Hong Kong

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