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Beitrag zu Smartphone-App, Frühling 2020
Graz Kulturjahr 2020

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Welche Themen bestimmen unsere Zukunft? Wie könnte die Welt in 30, 70, 100 Jahren aussehen, wenn sich diese in eine besorgniserregende Richtung entwickelt? «DYSTOPTIMAL - One Step ahead of reality» – in seiner Smartphone-App hat der Künstler The Quiet Now unterschiedliche Szenarien in Graz entwickelt. Zwei Beiträge zur dystopischen App hat das wohnlabor mitgestaltet. 

Themen, die unseren Alltag bereits heute prägen, wurden zu extremen Szenarien weitergesponnen und sind als 360-Grad-Visualisierungen erlebbar. An 17 gekennzeichneten Plätzen in den 17 Grazer Bezirken kann man mit der auf dem Smartphone geöffneten App die Umgebung durch diese – hoffentlich dystopische – Linse der Zukunft  betrachten. 

In der dystopischen Zukunft wurde die Stadt von der Happy Corporation gekauft. Die Corporation hat eine riesige Kuppel über die Stadt gebaut – innerhalb dieser “Happy Zone” wird für gutes Klima, Luft und Sicherheit der “glücklichen” Bewohner*innen gesorgt. Wer nicht genügend Social Credits hat, fliegt aus der Zone.  

Wie arbeiten und wohnen wir in einer besorgniserregenden Zukunft? Mit einer Antwort auf diese Fragen hat das wohnlabor einen tieferen Einblick in zwei der Schauplätze skizziert. 

In der Szene «Anarchitecture» (Jahr 2099) in der Terrassenhaussiedlung in St. Peter, die außerhalb der Happy Zone liegt, gibt ein innerer Monolog Einblicke in die Gefühlswelt eines Ausgestoßenen. In der Szene «Dencity» (Jahr 2084) kann man, umgeben von dichten Hochhäusern rund um die Kunstuniversität Graz, mehr über das Leben von fünf Bewohner*innen und Angestellten der Happy Corporation erfahren. 

Wenn man die App DYSTOPTIMAL wieder schließt, wird man die reale Umgebung aus einer anderen Perspektive wahrnehmen können. Die App kann man hier im App Store oder Google Play Store downloaden.

Team:

Idea & Concept: The Quiet Now

Visual Identity, Design & Code: Onimo Studios

VR Content Creation: ShotShotShot

App Development: Golem Digital

Music: The Quiet Now, Valgeir Sigurdsson, Helgi Jonsson, Manu Mayr

Sound-Design: Christofer Frank

Urban & Architectural Advisory & Research: Lam Architektur

Communication: Karin Novozamsky

Further Contributions: Wohnlabor (Rebekka Hirschberg, Julia Fröhlich), Gerald Hartwig, Hüsnproductions (Manuel Fasch, Lung Peng), Anna Sachsenhofer

www.dystoptimal.com

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